Warum Wildkräuter uns glücklich machen…

Erika WestBewusstsein, Gastartikel, Gesundheit9 Comments

Kennst Du das auch? Du bist draußen, gehst spazieren, und da fällt Dir ein Gänseblümchen ins Auge. Und was macht das mit Dir? Mir jedenfalls geht’s fast immer so, dass ich mich freue.

Und eine Teilnehmerin einer Kräuterwanderung sagte mal zu mir:

„Wenn ich ein Gänseblümchen sehe, dann bin ich einfach glücklich!“

Und wieso macht uns das Gänseblümchen glücklich? Weil es uns fast immer an unsere unbeschwerten Kindertage erinnert. Wir saßen in der Wiese und flochten uns Kränzchen und Armbänder aus Gänseblümchen. Ganz bei uns, in der Vorfreude auf ein schönes Krönchen und ein

Hübsches Armband…….so leicht kann das Leben doch sein. Und wann hast Du dir das letzte Mal ein Kränzchen aus den Gänseblümchen gemacht? “Lange her…….ich kann mich nicht mehr erinnern“……….dann wird es aber höchste Zeit, es mal wieder auszuprobieren. Und ganz abgesehen davon, aßen wir dann noch die Blüten. Später dann, ganz still und heimlich, kam dann dazu:

Ein Blütenblättchen ums andere: er liebt mich, er liebt mich nicht, er liebt mich usw. usw.

Welch vielfältige Verwendung des Gänseblümchens, und es kann doch noch viel mehr.

Als Heilpflanze wirkt das Gänseblümchen schmerz- und krampflösend, hautreinigend und stoffwechselanregend, entsäuernd, kühlend und auch blutreinigend. Des Weiteren enthält das Gänseblümchen ätherische Öle, die unsere Nase wieder frei machen, Schleimstoffe, die gut

für die Bronchien und auch für den Darm sind, Inulin, das die Bauchspeicheldrüse unterstützt und auch noch Mineralstoffe und Vitamine. Und als ob das noch nicht genug ist, kann das Gänseblümchen bei Muskelkater in Form einer Pflanzentinktur angewendet werden.

Das Gänseblümchen wird auch die „kleine Schwester der Arnika“ genannt und ist besonders für Kinder, Schwangere und zarte Menschen geeignet, für die die Arnika zu stark ist.

Als Blütenessenz verwendet entspannt das Gänseblümchen unser ganzes System. Der Kiefer- und Mundbereich kann locker lassen und wir müssen uns nicht mehr durchbeißen.

Kulinarisch erfreuen sie uns in Salaten und in Suppen. Als Gesichtsmaske kombiniert mit Kleie und Honig, gibt es eine wunderbar zarte Haut und strahlende Augen.

In einer spagyrischen Aufbereitung wirkt das Gänseblümchen wie ein lindernder Balsam, der tiefe Wunden der Seele stillt und ein Erwachen des Bewusstseins unseres irdischen Aufenthaltes begünstigt (Phylak Keywords).

„Sonnenauge, Tausendschön, bist so heiter anzusehen. Reinheit, das ist deine Kraft, lachst kinderfrisch, wirkst sonnenhaft.“ (Adelheid Lingg).

Weitere kraftvolle Helfer aus der Natur, die du das ganze Jahr über verwenden kannst, ist zum Beispiel der Löwenzahn und der Giersch.

Während der Löwenzahn unsere goldene Mitte stärkt und uns dabei unterstützt, den Schulter- und Nackenbereich zu entspannen, verhilft uns der Giersch zu frei fließenden Gedanken und macht auch unsere Gelenke wieder beweglich.

Welch‘ wunderbare Geschenke von Mutter Natur. Wir dürfen wieder lernen, sie zu sehen. Und wenn Du mehr erfahren möchtest, über die Heilkraft und die Verwendung der Kräuter vor unserer Haustüre, kannst Du das in der „kleinen Heilpflanzenfibel“ nachlesen. Diese kannst Du direkt hier bestellen.

Ich wünsche Dir ganz viel Freude mit den grünen Helfern der Natur.

www.juttagebauer.de  

9 Comments on “Warum Wildkräuter uns glücklich machen…”

  1. Christine

    Danke für den schönen Artikel. Ich liebe die Wildkräuter und sammle sie immer wieder mal. In Salaten und Suppen schmecken sie einfach Klasse. Und sie geben den Speisen ein schönes Aussehen durch ihre bunten kräftigen Farben. Ich fühle mich genährt.

    1. Jutta Gebauer

      Liebe Christine,
      Wildkräuter sind ein wunderbares Geschenk von Mutter Erde an uns Menschen. Und wie Du so schön
      sagst, sie nähren uns auf allen Ebenen. Wünsche Dir weiterhin viel Freude mit unseren grünen
      Helfern.
      Einen lieben Gruss von Jutta

  2. Ulrike STELLER

    Liebe Erika, selten habe ich so eine ganzheitliche Beschreibung sooo schön gelesen. Auch ich fühle mich ganz besonders mit den Wildkräutern verbunden. Freue mich auf weitere Artikel von dir !!
    Gruß Ulrike

    1. Erika West

      Liebe Ulrike, ganz leiben Dank! Ich werde Dein Lob an die Autorin, Jutta Gebauer, weitergeben… 😉 LG Erika

    2. Jutta Gebauer

      Vielen Dank, liebe Ulrike. Unsere grünen Helfer aus der Natur sind einfach unübertrefflich.
      Dir weiterhin viel Freude mit den „grünen Wilden“.
      Viele Grüße
      Jutta

  3. Johanna

    Man spürt sofort, dass das eine Frau geschrieben hat, wie schön! Fast Poesie.
    Ja mein Garten ist voll von Gänseblümchen, Löwenzahn und Giersch. Ich kann sie nicht alle essen.
    Meine Saunakumpel rieten mir, mal Kartoffeln gegen den Giersch zu setzen. Ich habe es getan. Nun kartoffelt es nur so: Zwischen den Rosen, auf Kätzchens Grab. Na woll’n mal sehen, wer gewinnt.
    Schade dass ich hier kein Foto unterbringen kann.

  4. Ev

    Hallo ihr Lieben,

    ja, das ist bestimmt wahr. aber hier in unserer gegend in baden württemberg im hochrisikogebiet der zecken, pflücke ich mir nichts ab, zu riskant…mein mann hatte bei normaler gartenarbeit 2 zecken innerhalb weniger tage…

  5. Jutta Gebauer

    Hallo Ev,

    es ist durchaus möglich, dass Du während der Gartenarbeit oder auch beim Durchstreifen der
    Natur eine Zecke mit nachhause nimmst. Wichtig ist, sich am Abend anzuschauen,
    ob du einen kleinen Sauger findest. Nur deswegen ganz auf wilde Kräuter zu verzichten,
    finde ich sehr schade. Und je mehr du von den starken Grünen verzehrst, desto widerstandsfähiger
    wirst Du auch. Also Augen auf, und dann raus ins Grün.

    Viele Grüße
    Jutta

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