Gutes für den Darm und einen flachen Bauch

Erika WestErnährung, Gastartikel, Gesundheit, Rezepte11 Comments

Der Darm hat mich persönlich schon seit meiner Kindheit beschäftigt, da ich die Ruhr mit 6 Jahren als besonderes Geschenk aus der Schule nach Hause brachte. Meine Spielsachen wurden verbrannt und es folgten 6 Wochen in einem abgeschlossenen Zimmer im Krankenhaus mit Bauchkrämpfen, Durchfällen und jetzt kommt es, stark gezuckerten Tees und Weißbrot. Das brachte mir nicht nur jede Menge Alpträume, sondern auch Hautausschläge ohne Ende. Das ganze hat mich seit dem zum Nachdenken gebracht und berichte mal was mir so zum Darm einfällt.

Der Darm soll ja angeblich mit all seinen Ausbuchtungen eine Oberfläche von einem Fußballfeld haben, in denen wir täglich unverarbeiteten „Mist“ ablagern. Immer öfter gibt’s da „fouls“ der Darm wird dann immer dicker und voller und ein junger Mensch trägt im Durchschnitt schon 2-3 kg „Mist“ mit sich herum. Alte Muster, Verletzungen, all das trägt man mit sich herum, das ist der Grund warum ich mich jährlich 1-2 Mal für eine Darmreinigung mit Salz-und Süßwasser entschlossen habe. Bei vielen Menschen sieht man einen stark hervorgewölbten Bauch, meistens verschiebt sich dadurch der ganze Bewegungsapparat. Schmerzen und Abnutzung sind schon vorprogrammiert.

Ich kann nur von mir sprechen, aber mein Bauch ist super flach wenn ich folgendes esse: Reis, Buchweizen, Hirse, Amaranth Quinoa und Gerstengraupen und dies in Kombination mit Gemüse, vor allem grünem Gemüse und im Winter verstärkt mit Rübengemüse. Dazu gönne ich mir ab und zu ein Stück schnell zu verdauendes, veganes Eiweiß, wie Tempeh und fast täglich eine Art von Linsen in Form von Sprossen, frischen Enzymen, wertvollen Eiweißbausteinen. Obst vernachlässige ich fast ganz und esse nur Früchte, die mich besonders anlachen. Im Obst soll ja angeblich soviel Gutes drinstecken, nur im grünen Gemüse wie einem Kohl bekomme ich ein Vielfaches von Vitamin C und Calcium. Das mit dem Obst versuche ich immer wieder, mein Körper kann den vielen Zucker und die Fettsäure die sich da bildet einfach nicht so schnell loswerden. Ich habe einfach keine Lust mehr im Bikini wie ein `Moppel` herum zu laufen.

Kuhmilchprodukte verwende ich schon lange nicht mehr da ein Jogurt mir nicht mehr schmeckt seit dem kein natürliches Lab mehr zum Jogurt herstellen verwendet wird und die Milch sich auch gar nicht mehr zur Jogurt Produktion eignet. Ich erinnere mich dass in meiner Kindheit so ein Jogurt so himmlisch sauer und erfrischend wohltuend schmeckte und auch noch Milchsäurebakterien enthielt, welche den Darm pflegten. Jetzt stecken darin jede Menge Antibiotika drin und ich bin ja kein Kalb was schnell wachsen soll. Ich frage mich nur warum sich die Regale mit Milchrodukten im Supermarkt immer länger werden, merken die Menschen das nicht dass Milch ihnen nicht gut tut? Durch das Homogenisieren wird die Darmwand verletzt und das „leaky gut syndrom“ entsteht, der Körper muss dann Colesterin zum Heilen produzieren.

Mensch und Natur alles ist eins, frisches Grün wie z.B. Sprossen in der Form von Spermien bringen Power und neues Leben in Form von Enzymen, Eiweißbausteinen in meinen Körper. Ich nütze diese Kraft gerne, da ich jederzeit zu Hause in kürzester Zeit diese Enzyme erschaffen kann, nur mit ein paar Bohnen, Linsen oder Samen und etwas Wasser. Dies macht mich unabhängig von Einkaufs-Märkten oder Zeiten und hoffentlich auch weiterhin von Umweltkatastrophen!

Der grüne Wirsing z.B. hat eine Oberfläche wie die Darm-Innenfläche und wird von meinem Darm mit Freude aufgenommen und ist auch für Kleinkinder püriert super verträglich. Wenn ich mich an diese z.B. Reis und Gemüse Kost halte habe ich keine süßen Gelüste und bin rundherum zufrieden. Ich ernähre mich seit 12 Jahren so gut wie ganz vegan. Wann immer ich eingeladen bin oder im Restaurant esse welches nicht auf Veganer abziehlt, wähle ich ein Fischgericht mit viel Salat oder Gemüse.

Ich kann nur für mich sprechen und habe herausgefunden was mir persönlich wirklich gut tut und dies wünsche ich Dir auch. Jeder Körper oder Mensch ist so individuell, der eine verträgt Rohkost, der andere braucht eher Warmes, gekochtes. Meist sind Ehepartner oder Familienmitglieder grundsätzlich verschieden. Der eine mag gerne scharf Gewürztes, der andere kann dies gar nicht vertragen. Da kommt schon manchmal Streit auf, Toleranz ist angesagt und gegenseitiges Verständnis.
Gerne helfe ich Dir in der Fülle der Informationen Deine ganz spezielle eigene Ernährungsart zu finden.

Für alle Menschen jedoch gilt wirkliche Lebensmittel zu sich zu nehmen, d.h. unprozessierte, unveränderte, Lebensmittel in ihrer Urform. Das sind alle Dinge für die keine Werbung gemacht werden muss.

Mein Tipp als Reiseland hier noch zum Schluss ist Thailand. Nirgendwo ist es mir besser ergangen als dort, wo ich täglich in den Garküchen auf der Straße gegessen habe. (siehe dazu Gastartikel vom 21.3.2017)

Mein schnelles Rezept:

Ja heute entscheide ich mich für ein Tofurührei, es ist Wochenende und ein gemütliches Frühstück steht bevor.

Ich weiß das viele Menschen Tofu meiden, aber dann müssten ja die Menschen im Osten dieses Erdkreises alle so falsch liegen. Fakt ist dass die Krebsrate dort viel geringer ist, als bei uns im Westen. Die Studien über Soja sind übrigens mit der Futtersojabohne gemacht worden, die gar nicht für Tofu verwendet wird und im Käse steckt ein 100 faches an Östrogenen drin, also heute gibt´s mal Tofu.

Zutaten:

1 Stück Tofu Natur 250g

1 rote Zwiebel optinonal

1 Bund Schnittlauch

1 Tl Curcuma

Salz und Pfeffer

1 Tl Sesam-oder Rapskernöl

1 beschichtete Pfanne

In einer Pfanne mit dem Öl dünste die klein geschnittene Zwiebel bis sie glasig wird. Brösele dann den Tofu zwischen deinen Händen in die Pfanne, oder bereite ihn vorher auf einem Teller vor, in dem du ihn mit einer Gabel zerquetscht.

In die Wärme der Pfanne und dem Tofu gebe jetzt das Curcuma und brate das Tofurührei für ein par Minuten. Würze es mit Salz und Pfeffer und serviere es mit klein geschnittenem Schnittlauch.

Bon apetit!

Cornelia Povel

Cornelia Povel sw

 

11 Comments on “Gutes für den Darm und einen flachen Bauch”

  1. Kel

    Ich kenne 2, die sich so ähnlich ernähren (einer Mitte 50, eine Mitte 60), aber beide haben
    einen ziemlichen Bauch! Also daß diese Ernährung einen flachen Bauch auf Dauer macht kann ich
    nicht bestätigen.

  2. Cornelia Povel

    Lieber Kel
    Danke für deinen Beitrag. Nur du kennst dich wirklich. Entnehme Dinge aus meinem Beitrag und aus anderen und mach das ganze zu deinem eigenen Lifestyle.
    Mein Anliegen ist es Altes Wissen wie Lebensmittel wirken weiter zu geben, wie es früher von Generation zu Generation gemacht wurde. Alles Gute
    Cornelia

  3. otti rasch

    vielen Dank für diesen Beitrag . Bin für alles was gesund macht und keine Chemie ist – offen !!
    Meine Tochter hat sehr mit den Darm zu kämpfen :-(( Werden das Rezept ausprobieren !

    Vielen Dank nochmals und herzliche Grüße aus Ungarn ♥
    Otti

  4. Lili

    Hallo,

    nein eine Ernährung für einen flachen Bauch gibt es nicht!!!! Wo man abnimmt und an welchen Stellen man erst einmal zunimmt, hat nichts mit dem zu tun, WELCHE Nahrung wir uns zuführen, sondern WIE VIEL Nahrung wir uns zuführen.

    1. Erika West

      Liebe Lili, dass sehe ich etwas anders, da Lebensmittel oder Lebnsmittelkombinationen, die den Darm blähen auch zu einem dicken Bauch führen ohne dass Mann/Frau eine große Menge davon essen muss. LG Erika

  5. Sebastian

    Hallo, sehr schöner Artikel. Bin begeistert das hier auf die heutige schlechte Milch eingegangen wird 🙂 Allerdings muss ich sagen, dass es die gute Milch noch gibt 😉 Ich habe im Nachbardorf z.b. einen Bio-Bauern der die Kühe das frische Gras fressen lässt…diese Milch hat tatsächlich noch die guten Darmpflegenden Bakterien 🙂 Zudem lasse ich ein bis zwei Tassen bei Zimmertemperatur ansauern…word etwas dicker schmeckt säuerlich und ist noch besser für den Darm…Rohmilch ist mit das beste überhaupt…nicht zu vergleichen mit der Industriemilch die Ultrahocherhitut werden muss damit die fäkalien darin getötet werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.