Gesunde Gummibärchen, Teil 2 ! ;-)

Erika WestErnährung, Gesundheit, Rezepte12 Comments

Nachdem ich meinen erster Beitrag zu gesunden Gummibärchen veröffentlicht habe, kam es mir so vor, als hätten viele schon lange darauf gewartet und ich freue mich sehr über die vielen Kommentare. Insbesondere über den Kommentar von Barbara Miller…

Jedes Süßungsmittel hat seine gewissen Vor- und Nachteile…zu viel Birkenzucker/Xylit reizt die Darmschleimhaut und kann zu Durchfall führen. Auf der anderen Seite wirkt es gut bei bestehendem Karies und zur Prophylaxe. Honig hat einen hohen Gehalt an Fruktose, was den Blutzucker in die Höhe treibt, aber auf der anderen Seite hat Honig auch eine natürliche antibiotische Wirkung. Honig sollte aber niemals stark erhitzt werden, da durch die Hitze Toxine entstehen…daher den Honig vorsichtig erwärmen bis max. 50° C. Das gilt im übrigen für alle Zutaten, da ansonsten die Nährstoffe zerstört werden.

Folgende Süßungsmittel sind außerdem empfehlenswert:

Yaconsirup

Erythrit+Stevia

Die beste Lösung ist vermutlich die unterschiedlichen Süßungsmittel zu variieren. 😉

Es ist so schön, dass viele bereits mit Eifer ihre eigenen Gummibärchen hergestellt haben und damit sich selbst, den Kinder oder Enkelkindern eine Freude bereitet haben. Dass hat mich selbst auch zu neuen Kreationen inspiriert, die ich gerne an dieser Stelle teile.

Die Grundausstattung zur Herstellung von Gummibärchen findest Du hier, in Teil 1:

Gesunde Gummibärchen, es gibt sie wirklich!

Blaugrüne Phycocyanin Gummibärchen

 

Phycocyanin ist ein Extrakt aus der Spirulina Alge und ist reich an Nährstoffen, ein natürliches Antioxidans und kann auch entzündungshemmend wirken… 😉

 

Zutaten:

  • 2-3 EL Phycocyanin (je mehr desto farbintensiver)
  • 100 ml Birkensaft oder einfach ein Süßungsmittel der Wahl, siehe oben, in Wasser auflösen
  • frischen Zitronensaft oder alternativ ätherische Zitrusöle wie z.B. Zitrone, Limette, Zitronengras, etc.
  • 2-3 EL Gelantine (gut für den Darm, aber nur von grasgefütterten Tieren!) oder Agar Agar (vegane Version)

Alle Zutaten bis auf die Gelatine/Agar Agar im Topf vermischen. Die Zutaten so dosieren, dass es einen intensiven Geschmack ergibt, da durch den Gelierprozess der Geschmack weniger wird und die Gummibärchen vielleicht nach fast nix schmecken…

Dann das ganze vorsichtig erhitzen, nicht zu heiß werden lassen, da sonst zu viele wertvolle Nährstoffe zerstört werden. Jetzt die Gelatine oder das Agar Agar einrühren bis es in der Flüssigkeit gelöst ist und den Herd ausstellen.

Nun die noch warme Flüssigkeit in eine Pipette aufziehen und die Silikonform befüllen und anschließend am besten über Nacht im Kühlschrank kalt stellen. Dann die Gummibärchen aus der Form lösen und am besten schnell essen! Im Kühlschrank sind sie einige Tage haltbar… 😉

Und hier noch ein paar weitere Kreationen! Die Herstellungsweise ist immer gleich, siehe oben, Du fügst lediglich noch Gelatine oder Agar Agar hinzu… 😉

Moringa-Gummibärchen

Auf diese Idee bin ich gekommen, da es von der Firma Zija, das Core Moringa Supermix Pulver gibt, das mit Stevia und Fruchtpulver versetzt ist und daher sehr lecker und süß schmeckt! Du löst einfach eine Packung des Moringapulvers in Wasser auf und brauchst nicht zusätzlich zu süßen… 😉

Probiotische Gummibärchen

Auch hier habe ich bei der Firma Zija, das Core Moringa Triotic entdeckt, das neben Moringa noch 3 robuste Bakterienstämme enthält und sehr lecker nach Melone schmeckt! Es ist bereits mit Stevia gesüßt und daher brauchst Du auch hier kein zusätzliches Süßungsmittel…einfach 3 Portionen in Wasser auflösen. 😉

Aronia-Zimt Gummibärchen

Hier habe ich Birkensaft mit Aroniabeerensaft gemischt und etwas ätherisches Zimtöl dazu gegeben…Du kannst aber natürlich auch gemahlenen Zimt nehmen. 😉

Kurkuma-Latte Gummibärchen

Für diese „sahnigen“ Gummibärchen verwendest Du Kokosmilch, die Du nach belieben süßen kannst und fügst folgende Gewürze hinzu: Kurkuma, Schwarzer Pfeffer, Zimt und Kardamom. Schöner und intensiver im Geschmack werden die Gummibärchen, wenn Du statt der Gewürze die jeweiligen ätherischen Öle verwendest, da sich diese nicht in der Form nach unten absetzen. 😉

Ich wünsche Dir viel Freude und gutes Gelingen! 😉

Alles Liebe

Deine

12 Comments on “Gesunde Gummibärchen, Teil 2 ! ;-)”

  1. Sabine

    Ich glaube, jetzt werde ich auch mal Gummibärli vernaschen und nicht nur meine Kinder. Die beiden lieben diverse „Gummitiere“. Ich denke, dann muss ich diese Rezepte ihrer Gesundheit halber mal probieren.

  2. Philipp Amadeus Gräbnitz

    Hallo Erika, bevor mich wieder in die Küche stelle: kennst du auch tolle Gummibärchen die man kaufen kann? Es gibt ja diese ZahnHero Börchen, die sind allerdings vegan (Was hälst du von veganen Bindemitteln? Hier wird Pektin verwendet) und mit maltit gesüßt.) ich würde momentan gerne Gummibärchen kaufen, hab soviel anderes zu tun, garten … ^^

  3. Philipp Amadeus Gräbnitz

    Ich habe der KatharinenApoteke bei München von deinen Bärchen erzählt, die sind auf gutes xilith spezialisiert und haben keine Gummibärchen damit hinbekommen. Wohlmöglich eht es eben besser mit anderen Süß Stoffen..?

    1. Erika West

      Lieber Philipp, vielleicht geht es besser mit flüssigen Süßungsmitteln. Ich habe Birkensaft verwendet, damit geht es gut und möglich ist auch noch Honig oder Yacon-Sirup. Liebe Grüße Erika

  4. Philipp Amadeus Gräbnitz

    Die Apotheke erzählte mir auch dass Agar agar Karies begünstigt. Ich hoffe jetzt streiten sich nicht wieder die Geister 😉

  5. Philipp

    danke ersteinmal für die Antworten! Ich würde noch so gern etwas mehr zu der „gras“ Gelatine wissen: Wo liegt bei diesem Produkt der unterschied zu „Kraftfutter/Körner“Gelatine? Geht es „nur“ um die Medikamentenrückstände oder um mehr?
    Ich habe hier gleich um die Ecke einen (vergleichbar sehr) guten BioRinderBetrieb , eventuell bekomme Ich da irgendwie Gelatine Her.. Ich habe eben gelesen dass man es durch kochen der Knochen und haut selbst herstellen kann, wenn ich das richtig verstanden habe… allerdings ist es ja dann schon mit Wasser gesättigt und dass soll ja für Gummibärchen eher mit einem süßen Saft wie Birkenwasser gesättigt sein, oder? wobei birkenwasser ist eigentlich fast garnicht süß von daher sollte es gehen..(oder?).. uuh ich merke schon wie ich aufgeregt werde, ganz eigene Gummibärchen … In naher Zukunft kann ich endlich meinem Appetit auf die Süßen Dinger nachgeben 🙂
    Die normalen schmecken mir meist auch garnicht. 🙂

    1. Erika West

      Lieber Philipp, ich bevorzuge die Weidehaltung, da Gras eben die natürliche Nahrung der Tiere ist und ich auch gerne genau diese Bauern unterstützen möchte. Alles was das Tier zu fressen bekommt findet sich natürlich auch im Fleisch, Knochen, etc…daher ist BIO das mindeste. Selber Gelatine herzustellen finde ich sehr ambitioniert…halte mich gerne auf dem laufenden, wenn das geklappt hat. 😉 Liebe Grüße Erika

  6. Philipp Amadeus Gräbnitz

    Hey Erika, wenn ich es tue, Berichte ich gerne 🙂
    Nochmal zum Maltit – die ZahnHeros haben dieses als hauptzutat , was hälst du von diesem Stoff?
    Liebe Grüße

    1. Erika West

      Maltit treibt den Insulinspiegel nicht in Höhe, dass ist gut…der Nachteil ist, dass Mann/Frau nicht so große Mengen davon verträgt. In Maßen ist es ok, zu viel davon strapaziert den Darm und führt zu Blähungen und Durchfall. Liebe Grüße Erika

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